Ein Blechdach ist vor allem bei Einfamilienhäusern noch wenig bekannt. Dennoch hat diese Art der Bedachung einige Vorteile. Ein solches Dach ist schnell und einfach zu montieren und vielseitig nutzbar. Hierbei gibt es unterschiedlichen Arten, die die Besitzer anwenden können.

Ein Blechdach bietet Schutz vor Schnee, Regen, Wind und Sonne. Gleichzeitig ist es ein architektonisches Element der Gestaltung. Sowohl die Eindeckung als auch die Form eines solchen Daches prägen die Optik des Gebäudes anhaltend. Zu den Klassikern unter den Eindeckungen des Daches zählen Dachziegel sowie -steine. Zugleich gibt es auch weitere Materialien wie das Blechdach. Diese verknüpfen viele Anwender mit Dächern von Industriebauten oder Garagendächern. So eignet sich das Material Blech sehr gut für die Verwendung bei Wohnhäusern.

Die Eigenschaften des Blechdachs

Der Begriff Blechdach enthält mehrere Varianten, denn das Material ist kein autarkes Metall, sondern eine spezielle Verarbeitungsform. Hierbei handelt es sich um dünnes und gewalztes Metall. Die Herstellung erfolgt durch eine sehr große Blechwalze, die mit einem geringen Energieaufwand arbeitet. Ältere Walzen finden sich teils noch in jenen Werkstätten von Arbeitern aus dem vergangenen Jahrhundert und diese sind in aller Regel noch einsatzbereit. Die Blecharten, die diese herstellen können, sind unterschiedlich, für eine Bedachung können diese Varianten ebenfalls verwendet werden. So gibt es Blechschindeln, Well-, Trapezbleche und Dachplatten.

Die Vor- und Nachteile eines Blechdachs

Ein Blechdach kann aus den verschiedensten Materialien bestehen, wenn sich jedoch die Vor- und Nachteile angesehen werden, dann sind diese immer gleich. Die Vorteile eines solchen Daches umfassen eine optimale Dichtheit, die schnelle Montage, eine individuelle Gestaltung und einen besonders geringen Anschaffungspreis, was vom Metall abhängt. Die Nachteile sind allerdings die Anfälligkeit gegen Korrosion, die Lautstärke, weil keine Dämmung verfügbar ist sowie die Temperatursensibilität. Weitere Vor- und Nachteile ergeben sich durch die einzelnen Materialien. Dies sind Edelstahl, Aluminium, Titanzink und Kupfer.

Dabei überzeugen die Dächer aus Aluminium mit ihrem geringen Gewicht, einer optimalen Verformbarkeit, durch verschiedene Farben und einer hohen Korrosionsbeständigkeit. Die Nachteile sind dabei, dass die einzelnen Teile wie die Rinnen sich einfacher verbiegen lassen, zudem können Bleche aus Aluminium nicht gelötet werden.