Aufgrund einer körperlichen Behinderung oder altersbedingten Gebrechen sind über 1,4 Millionen Menschen in Deutschland nicht nur auf einen Rollstuhl angewiesen, sondern auch auf eine barrierefreie Wohnung. Darin sind die Rahmenbedingungen für ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden geschaffen.

In jungen Jahren denken viele Wohnungseigentümer noch nicht darüber nach, dass sie im Alter auf einen Rollstuhl angewiesen sein könnten. Dementsprechend gibt es viele Stolperfallen im Eigenheim, die man aus dem Weg räumen muss, wenn einen die Beine nicht mehr durch die Wohnräume tragen können. Damit sie barrierefrei werden, müssen in jedem Fall Veränderungen vorgenommen werden.

 

Wie kann man sein Eigenheim barrierefrei gestalten?

  • Der Eingang zur Wohnung muss so gestaltet werden, dass der Zugang zur Wohnung mit dem Rollstuhl ohne Probleme möglich ist.
  • Stufen und Schwellen, die im Eingang, in der Wohnung oder zur Terrasse führen, können mit einer kleinen Rampe überbrückt werden.
  • Die Türen zu den Wohn- und Schlafräumen müssen breit genug sein, damit man mit seinem Rollstuhl hindurchfahren kann.
  • Im Badezimmer müssen die sanitären Anlagen mit zusätzlichen Sitzflächen und Griffen für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht werden.
  • Die Küche muss dahin gehend verändert werden, dass man auch im Sitzen an alle notwendigen Haushaltsgeräte kommt. Eine tiefergelegte Arbeitsplatte hilft zum Beispiel dabei.

Ein Treppenlift im eigenen Haus

Während in einer ebenerdigen Wohnung mithilfe von speziellen Umbaumaßnahmen ein barrierefreies Leben möglich gemacht wird, stehen Hausbesitzer vor einem großen Problem: den Treppen. Verbinden diese mehrere Etagen miteinander, ist es für Rollstuhlfahrer unmöglich, von einem Stockwerk ins nächste zu gelangen. In dem Fall schafft ein Treppenlift z.B. von Encasa Experts Abhilfe. Er befördert Menschen im Sitzen von einer Etage in die nächste, sodass Stufen in Zukunft kein Problem mehr darstellen.

Bild: © Steve Mason/Photodisc/Thinkstock