Bevor mit dem eigentlichen Selbstbau der Hundehütte begonnen wird, ist die richtige Größe zu wählen. Grundsätzlich muss jede Hundehütte an die Größe des Hundes angepasst sein. Ist die Hundehütte zu klein, kann dem Hund darin zu warm werden. Ist die Hundehütte zu groß, reicht die Körpertemperatur des Hundes nicht aus um es darin warm zu haben.

Die optimale Größe errechnet man aus der Faustformel 1,2 x Schulterhöhe – so hoch sollte die Hütte sein. 1,2 x die Länge des Hundes von Schnauze bis zum Schwanzansatz – so lang sollte die Hütte sein und 1,2 x die Drehbreite des Hundes nehmen für die Breite der Hütte. Gemeint ist damit das Maß, die der Hund zum Umdrehen benötigt. Die Schulterhöhe dient wiederum auch als Maß für die Höhe des Eingangs der Hundehütte. Mit der Hilfe von diesen errechneten Maßen erstellt man einen Bauplan für die Hundehütte.

Separat fertigen und dann zusammensetzen

Die Seiten- und Giebelwände, der Boden und das Dach der Hundehütte werden anschließend alle nach Maß gefertigt und zwar einzeln. Diese einzelnen Elemente werden anschließend nach und nach zusammengesetzt. Die Herstellung der einzelnen Elemente erfordert ein bisschen handwerkliches Geschick. Denn die einzelnen Elemente müssen alle aus Holz mit speziellem Werkzeug ausgeschnitten werden.

Der Boden von einer Hundehütte besteht dabei aus gleich mehreren Elementen. Denn dieser ist doppelt aufgebaut und besteht aus Rauspundbretter mit Nut und Feder, die auf Vierkanthölzer geschraubt werden. Die Bodenfläche, die aus Rahmenleisten und Styropor besteht, wird darüber gelegt. Oben drauf kommen genagelte Rauspundbrettern. Auch die Wandelemente bestehen aus einem Grundgerüst aus Vierkanthölzern. Diese werden stumpf verleimt und mit Holzschrauben fixiert.

Die Außenbretter verfügen über Nut und Feder und werden passgenau zugeschnitten und aufgenagelt. Und auch das Dach lagert auf langen Vierkantleisten. Diese ragen weit über den Innenraum hinaus. Zwischen den Dachbalken und den Stützpfosten wird eine Zapfenverbindung eingebracht. Die Außenbretter der Dachkonstruktion werden mit der Hilfe von einem Tacker auf die Rahmenkonstruktion des Dachs genagelt – und zwar überlappend. Ein Fenster kann in die Hundehütte auch eingebaut werden. Hierfür wird an einer Wandseite eine Aussparung vorgesehen, die mit Rahmenleisten umrandet wird.