Geschmack ist oft nicht Geschmackssache, sondern enger verbunden mit der Menge an Geld auf dem Bankkonto. Wer allerdings schon einmal mit der Hand über neue Möbel gestreichelt hat, sich im olfaktorischen Ambiente einer neuen Couch eingerichtet hat und wer voller Stolz auf einer neuen Küchenarbeitsplatte das erste Gericht gezaubert hat, weiß, dass es den (finanziellen) Aufwand wert ist.

Die Möbelkosten für das ganze Haus errechnen sich aus Größe der Familie, unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensplanungen. Zuerst ist einmal zu klären, in welcher Stilrichtung das Haus eingerichtet werden soll und ob es gebrauchte, neue oder eventuelle Designermöbel sein sollen, denn auch Gebrauchtes trägt das Potential von Charme und einer langen und entspannten gemeinsamen Zukunft in sich. Kauft man zunächst nur das Notwendigste oder sofort eine Komplettausstattung? Anfallende Kosten lassen sich kaum pasuchal benennen.

Möbel – neu oder gebraucht?

Die eigenen vier Wände mit dem Flair von neuen Möbeln zu beschenken ist ein Vergnügen, dass die Haushaltskasse manchmal auch beträchtlich belasten kann. Daher wäre es empfehlenswert, intakte, gut erhaltene Einrichtungsgegenstände und Elektrogeräte aus dem „alten“ Haushalt mitzunehmen. Natürlich ist es möglich, neue und alte Möbel zusammenzustellen, denn auch so lässt sich ein behagliches Ambiente schaffen. In Kleinanzeigen, Wohnungsauflösungen, Schlussverkäufen und ähnlichen Aktionen lässt sich so manches Schnäppchen schlagen. Dort findet der Suchende oft geeignete Gebrauchtmöbel oder neue Einrichtung für wenig Geld. Wichtig dabei ist, trotzdem auf Qualität zu schauen, um viele Jahre Freude daran zu haben. Andererseits kann die Einrichtung stückweise vervollständigt werden, wenn der Etat für einen Komplettkauf nicht ausreicht. Dann wird nur das Notwendigste eingerichtet und später folgen die fehlenden Einrichtungsgegenstände.

Farbe und Stilrichtung

Das richtet sich komplett nach den Vorlieben der ganzen Familie, jeder soll sich wohlfühlen. Möbelhäuser empfehlen jedoch, nicht mehr als zwei verschiedene Stilrichtungen umzusetzen, sonst sieht die Einrichtung chaotisch und nicht aufgeräumt aus. Abwenden lässt sich dieses, wenn einzelne Zimmer in dem gleichen Grundton und Stil eingerichtet werden. So bekommt jedes Zimmer ein anderes Aussehen. Unterstrichen wird dieses durch abwechslungsreiche, gemütliche Dekorationen aller Art.

Eine Möbel-Grundausstattung könnte folgendermaßen aussehen:

Küche:
• Herd
• Kühlschrank
• Gefrierschrank
• Hänge- und Stehschränke
• Essecke

Wohnzimmer:
• Couch
• Couchtisch
• Sessel
• Wohnzimmerschrank oder Anbauwand
• Fernsehschrank
• eventuell ein Schreibtisch

Schlafzimmer:
• Betten mit Lattenrosten und Matratzen
• Nachttisch
• Kleiderschrank

Kinderzimmer:
Die Einrichtung des Kinderzimmers richtet sich nach Alter und Geschlecht des Kindes.
• Kinderbett
• Schreibtisch
• Tisch und Stühle
• Regale und Schränke
• Unterbringungsmöglichkeiten für Spielsachen

Badezimmer:
• Spiegelschrank
• Waschbeckenunterschrank
• Waschmaschine
• Trockner

 

Für das Wohlergehen

1. Vorhänge und Rollos schirmen vor Licht und Sonne ab und schützen vor wissbegierigen Blicken. Sie tragen bedeutend zur Wohnlichkeit des Raumes bei. Für jeden Einrichtungsstil gibt es das perfekte Sortiment, von klassisch über schlicht bis modern.

2. Beleuchtung beleben das Wohlfühlklima im Eigenheim durch ein cleveres Spiel von Schatten und Licht. Von unsichtbaren Spots bis zu Deckenlampen wird sehr viel angeboten.

3. Der Bodenbelag sollte gut mit dem Mobiliar abgestimmt sein. Ob Teppich, Parkett oder Laminat verlegt wird, liegt an der Nutzung des Zimmers. Ein Kinderzimmer zum Beispiel benötigt einen pflegeleichten Bodenbelag.

4. Garten oder Balkon muss manchmal auch eingerichtet werden. Hier bieten sich Möbel plus Pflanzen, passend zum Stil des Hauses an. Praktischerweise entscheidet man sich hier für witterungsbeständige Gartenmöbel.

Das neue Haus mit Mobiliar einzurichten, ist eine sehr persönliche Aufgabe, die sich hauptsächlich nach Geldbörse und individuellem Stilgefühl richtet. Sinnvoll ist es, sich erst einmal eine gute, qualitativ erstklassige Grundeinrichtung anzueignen und später fehlende Möbelstücke zu ergänzen.