Die Stromkosten kennen nur einen Weg: steil nach oben. Da lohnt es sich immer wieder, nach Möglichkeiten zum Stromsparen in der eigenen Wohnung zu suchen. Gerade beim Umräumen und neu Einrichten ergibt sich viel Sparpotenzial.

Dauerärgernis Stromkosten

Während sich die Industrie auch nach der EEG-Reform über satte Rabatte freuen darf, sieht es für Privatverbraucher düster aus: Kein Politiker will zuzugeben, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz in seiner jetzigen Form nicht mehr tragbar ist und dringend überholt werden müsste. So zahlen Deutschlands Verbraucher auch weiterhin die Zeche für die überstürzte Energiewende.

Der erste Schritt, um die eigenen Stromkosten zu prüfen, sollte eigentlich immer ein Strompreisvergleich sein. So lässt sich schon einmal feststellen, ob es in der eigenen Stadt noch günstigere Anbieter gibt. Bei einem Wechsel ist in den günstigsten Fällen eine Ersparnis von gut einem Drittel möglich – dies kann sich auf ein Jahr gerechnet auf einen fast vierstelligen Betrag summieren.

Stromfresser identifizieren

Der nächste Schritt sollte sein, die größten Stromfresser im eigenen Haushalt zu identifizieren und ihnen den Garaus zu machen. In der Küche finden sich einige der schlimmsten Stromfresser, wie der Kühlschrank und die Spülmaschine. Ein neuer Kühlschrank kostet zwar zunächst eine Stange Geld im Einkauf, amortisiert sich aber oft bereits nach einem Jahr schon – und spart dann jeden Monat ordentlich Geld durch den geringeren Stromverbrauch.

Bei der Spülmaschine kann zusätzlich nachgeholfen werden, indem wirklich nur noch gespült wird, wenn die Maschine komplett voll ist. Sollten in der Zwischenzeit die Kaffeebecher knapp werden, lohnt es sich eher, noch einige neue Kaffeebecher zu kaufen. Große Töpfe, die sehr viel Platz wegnehmen, können von Hand gespült werden, sodass weitere Teller, Tassen und andere Kleinigkeiten Platz finden.

 

Modernes LED-Licht spart Strom

Der neue Hit bei der Beleuchtung heißt LED. LED-Leuchtmittel sparen nicht nur weitaus mehr Strom als die ungeliebten Energiesparlampen, sondern sind auch vielseitig einsetzbar. So lassen sich mit Lichterketten im Wohnzimmer oder Schlafzimmer romantische Effekte zaubern, mit denen der gute alte Deckenfluter nicht mitkommt. Auch „Stimmungslampen“, die jeden Abend stundenlang Strom fressen, können so endlich entsorgt werden. Hübsche kleine Lichtinseln lassen sich beispielsweise auch mit LED-„Teelichtern“ zaubern oder mit einer Schrankbeleuchtung.

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