So ziemlich jeder besitzt Schmuckstücke oder andere Wertsachen, die neben ihrem materiellen auch einen hohen ideellen Wert besitzen. Das können zum Beispiel Erbstücke oder auch Geschenke des Partners sein. Solche Schätze gibt man nur sehr ungern in fremde Hände – also etwa ein Bankschließfach – sondern bewahrt sie lieber in den eigenen vier Wänden auf.

Dabei stellt sich eine entscheidende Frage: Wo verwahrt man seine wertvollsten Besitztümer so, dass Sie auch im Einbruchsfall Besitztümer bleiben?

Klassische Verstecke sind sehr unsicher

Es gibt eine ganze Reihe von beliebten Verstecken. Der Kleiderschrank, die Kaffeedose oder der Lüftungsschacht sind nur ein paar davon. Es ist jedoch dringend davon abzuraten, sie tatsächlich zu verwenden. Denn natürlich kennen auch Einbrecher diese Klassiker. Und da der durchschnittliche Wohnungseinbruch gerade einmal drei Minuten dauert, schauen Langfinger an diesen Orten als erstes nach.

Die sinnvollste Lösung ist ein Tresor

Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich stattdessen einen Tresor anschaffen. Das bedeutet zwar eine nicht unerhebliche Investition, ist aber allemal besser, als Wertgegenstände zu verlieren, die einem am Herzen liegen.

Je nach Wert des Schmucks benötigt man einen Safe in der passenden Sicherheitsstufe. Diese Kategorien werden von unabhängigen Instituten wie dem VdS festgelegt und bezeichnen in der Regel die Zeit, die benötigt wird, um den Tresor gewaltsam zu öffnen. Zudem ergibt sich aus diesen Klassifizierungen auch die Höhe der Summe, mit der der Inhalt eines Safes versichert werden kann.

© vetkit

Die Sicherheit mit dem richtigen Tresor erhöhen

Tresore unterscheiden sich aber nicht nur hinsichtlich der Sicherheitsstufen. Es gibt für alle Bereiche spezielle Safes, die exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Für Privathaushalte eignen sich besonders Wand- und Möbeltresore.

Denn zusätzlich zu der sicheren Verwahrung von Wertgegenständen bieten sie noch einen weiteren Vorteil, den sehr viele extrem schätzen: Sie sind auf den ersten Blick nicht zu sehen.

Einen Wandtresor zu installieren ist für viele jedoch nicht möglich. Denn wer zur Miete wohnt, wird in den allerwenigsten Fällen eine entsprechende Genehmigung des Hausbesitzers erhalten, zumal es oft baulich gar nicht möglich ist. Ähnlich sieht es bei vielen Eigenheimbesitzern aus, denn um einen Wandtresor einzubauen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Lediglich dann, wenn man selbst baut, ist die Installation problemlos möglich.

Ein Möbeltresor erfüllt alle nötigen Voraussetzungen

Bei einem Möbeltresor ist das Ganze deutlich einfacher. Denn wie der Name schon sagt wird er nicht im Mauerwerk, sondern in einem Möbelstück versteckt und verschraubt. Meistens handelt es sich dabei um einen Schrank.

So stellt man sicher, dass der Tresor nicht direkt ins Auge fällt und dadurch im Idealfall unentdeckt bleibt. Und selbst wenn das nicht funktioniert: Ein guter Tresor ist so gut wie nicht zu knacken, und ein Möbeltresor durch sein oftmals hohes Eigengewicht die zusätzliche Verankerung auch nur extrem schwer abzutransportieren. Für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen in den eigenen vier Wänden sind diese Wertschutzschränke also bestens geeignet.

Erhältlich sind Tresore einerseits im Fachhandel, andererseits auch bei vielen spezialisierten Onlinehändlern wie diesem Sicherheitsspezialisten. Es empfiehlt sich allerdings, vor der endgültigen Kaufentscheidung seine Versicherung zu konsultieren, um die benötige Sicherheitsstufe genau zu ermitteln.

Bildnachweise: © Africa Studio / shutterstock.com – © vetkit / shutterstock.com