Wer träumt nicht von einem großzügigen Wohnbad mit bodenebener Regendusche, großen Spiegelflächen und Platz für all die geliebten Kosmetika und Accessoires? Ein Badezimmer zum Wohlfühlen, zum man-selbst-sein. Leider zerbricht dieser Traum oftmals an dem Grundriss des Raumes. Lang und schmal geschnitten, Dachschrägen und Nischen erschweren die Gestaltung zierlicher Badezimmer. Mit diesen zehn Tipps können Bad-Begeisterte ihr kleines Badezimmer größer wirken lassen.

Grundriss raffiniert nutzen

Bad-Renovierer sollten zunächst den Grundriss genau betrachten. Je nach Form des Raumes ergeben sich unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. So sollten in engen Badezimmern keine Möbel oder Sanitär-Objekte in den Raum hineinragen. Das Bad wirkt größer, wenn die schmale Form durch bündig an der Wand stehende Elemente unterstützt wird. Sind mehrere Nischen oder Ecken vorhanden, können diese mit Regalen oder einer Eckbadewanne inszeniert werden.

Ebenerdige Dusche schafft Weite

Bodenebene Duschen liegen im Trend! Sie haben aber weitaus mehr zu bieten als ihr schickes Design. Nimmt das menschliche Auge den Boden als eine Fläche wahr, wird der Raum per se größer eingeschätzt. Daher lässt ein durchgefliester Boden den Raum optisch größer wirken. Auch Duschwannen in denselben Farbtönen wie der Fliesenboden sorgen für diesen Effekt.

Transparente Duschtüren unterstützen die Größenwahrnehmung. Aus hochwertigem Glas gefertigt, erzeugen sie ein Gefühl von Weite. Wer die Dusche mit Regenschauer-artigen Kopfbrausen oder massierenden Seitenstrahlen ausstattet, holt sich das Wellness-Feeling in die eigenen vier Wände.

Eckbadewanne spart Platz

In mini-Badezimmern ist es ratsam, von der Installation einer Badewanne abzusehen. Wer diesen Komfort dennoch beibehalten oder neu für sich entdecken möchte, spart mit der Eckbadewanne wertvollen Platz ein. Das Modell schmiegt sich in jede Ecke, der sonst vermutlich freie Raum wird optimal genutzt. In schmalen, langgezogenen Badezimmer macht sich auch eine querstehende Wanne an der hinteren Wand gut, da sie den Raum optisch verbreitert.

Luftig, leichtes Waschbecken

Wandhängende Waschbecken schmeicheln kleinen Bädern. Sie schweben graziös über den Boden, kein Unterbau, kein Schrank hält das Becken in der Luft. Dadurch wirkt der Waschplatz offen und leicht. Optisch nehmen wir den Raum größer wahr. Wer dagegen den praktischen Nutzen bevorzugt, wählt einen Waschtisch mit passendem Unterschrank. Der Platz unter dem Becken eignet sich hervorragend für typische Vorräte, Handtücher oder Reinigungsmittel. Für schmale Badezimmer sind die sogenannten Möbel-Waschtische, die an der Wand befestigt werden, eine gute Wahl. Auch sie vermitteln ein Gefühl von Schwerelosigkeit und geben dem Raum optische Größe.

Schwebendes WC statt massive Toilette

Gleiches gilt für die Toilette: Wandhängende Modelle wirken offen und luftig, während die Stand-Variante eher massiv daherkommt. Zudem versteckt sich das Abflussrohr bei dem hängenden Exemplar hinter der Wand. Das sieht zum einen schöner aus, zum anderen spart diese WC-Variante Platz.

Noch gemütlicher wird das Badezimmer, wenn der klobige Spülkasten hinter der Wand verschwindet. So bleibt die Sicht auf die schönen Sachen frei – wie die Drückerplatte, die mittlerweile in unzähligen Designs überzeugt.

Mehr Tipps und Wohlfühl-Ideen zu Sanitär-Objekten gibt es etwa bei Calmwaters.

Große Wirkung dank großer Fliesen

In kleinen Badezimmern wirken große Fliesen erstklassig. Das hängt damit zusammen, dass sie weniger Fugen benötigen. Die auffallenden Rillen können beengend wirken, sodass viele kleine Kacheln mit unzähligen Fugen einen Raum optisch verkleinern. Die wenigen Fugen bei großen Fliesen unterstützen dagegen die Größe des Raumes.

Regale einplanen

Bad-Renovierer sollten auf genügend Stauraum achten, denn hier stapeln sich Kosmetika, Vorräte und Handtücher. Mit offenen Regalen strahlt das Bad luftig daher, Bastkörbe und eingerollte Handtücher sorgen für den Wellness-Faktor.

Dezente Farbauswahl

Für die richtige Wohlfühl-Stimmung im Bad sorgen helle, beruhigende Farben. Töne in Cremeweiß oder Beige eignen sich in kleinen Räumen gut, auch Sandtöne und helle Grauschattierungen lassen den Raum größer wirken. Akzente in dezenten oder auch knalligen Farben sorgen für Pepp im Raum.

Ins richtige Licht rücken

Damit nicht nur das Badezimmer, sondern auch seine Nutzer im besten Licht erscheinen, sollten mehrere Leuchtmittel an der Decke gesetzt werden. Sie verteilen das Licht auf diffuser Art im Raum, wodurch dieser größer wirkt. Mit mindestens zwei Leuchten am Spiegel wird der Bad-Renovierer am Morgen freundlich begrüßt – das Make-Up oder die Rasur gelingen so mühelos.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Für ein groß wirkendes Badezimmer bedarf es natürlich auch einen großen Spiegel. Dieser sorgt für eine optische Verdopplung des Raumes und schafft damit ein Gefühl von Weite.

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