Das Schlafzimmer ist ein besonderer Ort. Hier sollte Ruhe und Erholung die Hauptnote des Stils ausmachen. Möglicherweise spielt auch Erotik eine Rolle. All diese Elemente können sich in der Wandgestaltung widerspiegeln, aber wie?

Idee 1: eingebaute Schrankwand

Schlafzimmerschränke können oftmals den Eindruck erwecken, dass sie vorlauter Wuchtigkeit auf das Bett fallen. Sie wirken groß und massiv für einen Raum. Es empfiehlt sich, den Schrank einzubauen, sodass der Eindruck entsteht, es würde sich um Türen in einen anderen Raum handeln. Das Objekt ist dann nicht dreidimensional mit dem Auge fassbar. Dies hat mehrere Vorteile: Erstens ergibt sich dadurch viel Stauraum, zweitens wird das Gefühl der Beengung entschärft.

Idee 2: nichts

Ein Schlafzimmer mit vier leeren Wänden ist eine Wohltat. Hier kommt das Bett zur Wirkung und im Schlaf ist niemand durch Objekte gestört, die im Raum unbedingt noch untergebracht werden müssen. Eine Ruhe und Stille kann durch eine angenehme Wandfarbe unterstrichen werden. Schlicht und elegant. Dunkle Wandfarben verwandeln dabei das Zimmer in ein gemütliches Nest, während weiße Farbe die Transzendenz und Reinheit stärkt.

Idee 3: Erotische Bilder

Eine Wand mit erotischen Bildern törnt so manchen Bewohner an. Die Bilder können unterschiedliche Formate und Rahmen haben, oder aber seriell in ein- und demselben Format aufgehängt werden. Interessant ist es, wenn die Bilder immer wieder umgehängt werden können, sodass jedes Bild einmal in den Genuss der besten Position zum Betrachter/ zur Betrachterin kommt und dann wieder unter den vielen Bildern verschwinden kann.

Idee 4: Stauraum am Boden

Wer im Schlafzimmer zusätzlichen Stauraum benötigt, sollte den Raum nur bis etwa 80 cm Höhe mit Kommoden oder ähnlichen Möbeln ausstatten. Hohe Möbel wirken auf die Psyche wie Personen, die im Raum stehen. Nicht jedermann wird davon unbeeinflusst schlafen können. Generell gilt deshalb: Weniger ist mehr, vor allem was raum-hohe Möbel anbelangt.

Idee 5: Das Lieblingsbild

Anstatt den Fernseher auf die gegenüberliegende Seite des Bettes zu hängen empfiehlt sich die Anbringung eines Bildes. Damit ist nicht so sehr die realistische Fotographie gemeint, sondern ein Bild mit einem gewissen Abstraktionsgrad, welches die Phantasie anregt. Das Material kann Acryl oder Öl sein. Es sollte ein Originalbild und keine fotografierte Kopie sein. Vom Bett aus ergibt sich dann die Aussicht auf das gemalte Bild, welches wie ein Fenster in eine andere Welt erscheint.