Sie haben sich bei ihrem letzten Baumarkt-Besuch in neue Fliesen verliebt oder haben bei ihren Freunden eine praktische Walk-in-Dusche gesehen, die Sie nun auch am liebsten in ihrem eigenen Badezimmer verwirklichen würden? Viele Gründe sprechen dafür, eine Badsanierung in Angriff zu nehmen. Jedoch gilt es einen wichtigen Aspekt zu beachten: Ein derartiges Projekt sollte vor Beginn gründlich durchdacht werden, da mit einer ausgiebigen Planung unnötige Kosten vermieden und bares Geld gespart werden kann!

Profis engagieren oder lieber allein loslegen?

Eine zentrale Grundsatzentscheidung betrifft die Frage, ob Handwerker für die Umbauarbeiten engagiert werden müssen oder ob Teile des Projektes eigenständig bewältigt werden können. Hierbei sollten Sie sich zunächst die Frage stellen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Sie selbst besitzen oder in ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis vorhanden sind. Je mehr Arbeiten von Profis übernommen werden, desto höher wird der Gesamtpreis ausfallen. Die gesamte Badsanierung selbst zu übernehmen, bietet sich jedoch auch lediglich für erfahrene Heimwerker an. Für einige Projektschritte – wie z.B. Fliesen- und Elektroinstallationen – sollte daher bei fehlenden Fachkenntnissen unbedingt ein Profi beauftragt werden. Sie können jedoch auch mit kleineren Teilschritten – wie z.B. Malerarbeiten oder dem Entfernen von Fliesen – Kosten sparen, indem Sie diese einfach selbst übernehmen.

Der wichtigste Schritt – eine detaillierte Planung

Nun gilt es zu klären, ob der Grundriss ihres Badezimmers beibehalten werden soll oder ob grundlegende Veränderungen – wie z.B. eine Vergrößerung des Raumes – erwünscht sind. Bevor es an die Auswahl der Einrichtung und das Einkaufen der Möbel geht, sollte anschließend der gesamte Raum exakt abgemessen werden. Welche Maße dürfen beispielsweise Waschbecken, Toiletten und die Dusche haben? Wo befinden sich welche Anschlüsse, Steckdosen und Lichtschalter? Soll eine Fußbodenheizung eingebaut oder wird zu klassischen Heizkörpern gegriffen? Mit derartigen Vorarbeiten können Fehler vermieden werden, die in hohen Kosten für eine Nachbesserung münden könnten.
Ein weiterer Aspekt, welcher einen erheblichen Kostenfaktor darstellt, ist die Ausstattung des Badezimmers mit Fliesen. Eine gute Kosteneinsparung ist es daher, diese nur an essenziellen Stellen, wie z.B. im Bereich der Badewanne und/oder der Dusche einzusetzen. Dies sieht nicht nur modern aus, sondern spart dazu noch eine Menge Geld!

3D-Planung einfach gemacht

Sie tun sich schwer damit, sich die geplanten Änderungen optisch vorzustellen? Kein Problem! Online-Planungstools von Möbelhäusern oder mittlerweile sogar Smartphone-Apps bieten eine 3D-Planung an, mit welcher Sie sich ihre geplante Badezimmerausstattung maßstabsgetreu anzeigen lassen können. Mit dieser 3D-Ansicht erhalten Sie einen wunderbaren Eindruck von ihrem neuen Badezimmer und können folglich besser abschätzen, welche Elemente tatsächlich benötigt werden und welche nicht.

Der finale Schritt – die Badezimmereinrichtung beschaffen

Beim Einkauf der benötigten Produkte können erneut erhebliche Kosten eingespart werden. Zunächst sollten stets mehrere Alternativen verglichen werden. Dies lässt sich mittels Online-Preisvergleichsseiten in wenigen Minuten ganz einfach zu Hause durchführen. Allgemein sind die Preise in Online-Shops oft deutlich geringer als im stationären Fachmarkt. Aber lassen Sie sich nicht von zu günstigen Preisen locken! Investieren Sie stattdessen lieber in Qualitätsware, um sicherzustellen, dass sich der Kauf langfristig gesehen rentiert. Zuletzt sollten Sie bei der Auswahl der Farben und Designs nicht versuchen, stets aktuellen Trends nachzueifern, sondern stattdessen gründlich eruieren, was ihnen auch in einigen Jahren noch optisch gefallen könnte.

Eine Badsanierung ist also mit einem enormen Zeit- und Kostenaufwand verbunden und sollte daher gründlich durchdacht werden. Wenn Sie allerdings Zeit in eine detaillierte Planung investieren, wird sich dies später bei den Gesamtkosten bemerkbar machen.