Aktuell verbringen viele arbeitende Bürger ihre Zeit im Homeoffice. Auch außerhalb der Arbeit kommt man in der aktuellen Zeit kaum noch vor die Tür. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, sich das Heim so schön und wohnlich zu gestalten, wie nur irgend möglich. Macht man sich Gedanken darüber, was man alles verschönern könnte oder welche Renovierungsarbeiten schon lange überfällig sind, endet das oft in zeit- und kostenaufwändigen Projekten. Sollte dafür die Freizeit oder das Geld gerade zu knapp sein, zeigen wir ein paar Tricks, mit denen man ganz leicht das Zuhause aufmöbeln kann.

Abwechslung im Bad mit Duschrückwänden

Eine der Auffälligkeiten, die vielen im heimischen Badezimmer ein Dorn im Auge ist, ist der alte, langweilige Fliesenspiegel im Bad. Entweder sind es noch die Originale mit Zeitstempel „Asbach uralt“ oder der letzte Wechsel ist schon lange her. Was genau davon zutrifft ist egal, feststeht, dass viele Wohnungsmieter und -eigentümer unzufrieden mit den Fliesen im Bad sind. Doch genau da gibt es ein kleines Problem. Während Mieter meist nur in Ausnahmefällen renovieren dürfen, trauen sich Eigentümer häufig selbst nur kleine Bäder renovieren zu, Fachkräfte sind aktuell schwer ins Haus zu bekommen.

Abhilfe schaffen kann dabei eine Duschrückwand, damit zumindest der Ort, an dem man die meiste Zeit im Bad verbringt, abwechslungsreich und schön gestaltet ist. Dazu lassen sich Rückwandplatten auch für kleines Geld erstehen, die dann einfach angeklebt werden. Das kann jeder und es ist im Zweifel auch leicht wieder zu entfernen.

Farbe in dein Leben bringen

Wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, dann ist es Zeit etwas Veränderung ins Spiel zu bringen. Am einfachsten und auch verhältnismäßig preiswert geht dies, indem man eine oder mehrere Wände (je nach Budget) mit Farbe frisch zum Glänzen bringt. Nutzt man einen freundlichen Farbton, steigert dies die eigene Zufriedenheit und Glücklichkeit ganz automatisch. Wer nicht glaubt, wie Farben den Menschen unterschwellig und unbewusst beeinflussen können, kann hier nachlesen, wie ein Gefängnis per pinkfarbener Zelle gegen Aggression vorgeht.

Doch bei allem Drang zur Farbigkeit ist auch Vorsicht geboten. So sollte niemals eine Decke farbig gestrichen werden, da dies den Raum optisch verkleinert. Das kann sich leider nicht jeder leisten, also besonders diejenigen, die auf engstem Raum leben, sollten die Pinsel von der Decke lassen.

Mehr Platz im Flur schaffen

Der Flur ist in der Tat ein sehr schwieriger Ort in der Wohnung. Auf der einen Seite ist es sehr nützlich, dort alles bereit liegen zu haben, was man benötigt, bevor man die Wohnung verlässt. Auf der anderen Seite verkleinern Ablagen und Sideboards den meist eh schon schmalen Raum noch mehr und man fühlt sich nur noch eingeengt. Dazu hat sich vor kurzem ein regelrechter Trend entwickelt, der dies zu verhindern versucht. Die Rede ist von Wandgittern statt sperrigen Schränken und Ablagen. Diese sind sehr individuell zu gestalten und es lässt sich beinahe alles daran verstauen, ohne, dass der Raum enger gemacht wird. Brillen, Jacken, Schlüssel und der Rest bekommen so einen platzsparenden Stauraum.

 

Bildnachweis: Jon’Nathon Stebbe | Unsplash