Möbel hat jeder. Und regelmäßig schafft man sich auch das eine oder andere neue Möbelstück an. Doch nicht immer, weil etwas kaputt oder nicht mehr funktionsfähig ist, sondern oft auch, weil sich der persönliche Geschmack geändert hat, die persönlichen Bedürfnisse oder auch die eigene Wohnsituation. So kommt es oft, dass Möbel, die eigentlich noch in Ordnung sind und nur kleine Gebrauchsspuren aufweisen, auf dem Müll oder im Feuer landen. Eine Verschwendung, wenn man bedenkt, dass es viele arme Menschen gibt, auch in Deutschland, die dankbar für solch gut erhaltene Möbel wären.

 

Spenden statt wegwerfen

Es gibt nicht nur die Möglichkeit, gebrauchte Kleidung oder Lebensmittel zu spenden, auch Möbel können gespendet werden. Will man einen neuen Esstisch, weil der alte zu klein geworden ist, einen neuen Wohnzimmerschrank, weil der alte nicht mehr modern wirkt, oder auch ein neues Bett, weil man sich noch mehr Schlafluxus gönnen will, so kaufen sich viele Menschen einfach das gewünschte Möbelstück. Die alten Möbel werden ausrangiert und oft weggeworfen. Verkaufen lohnt sich nicht mehr, denken die meisten. Aber eine Möbelspende kann sich lohnen.

 

Bekannte Hilfsorganisationen als Abnehmer

Möbelspender haben dabei oft vielfältige Möglichkeiten, eine Möbel Spende zu tätigen. Auch wenn es viele nicht wissen, das Angebot an potenziellen Abnehmern, Organisationen und Bedürftigen ist groß. So gibt es in erster Linie Vereine und Organisationen wie das DRK, die Caritas oder auch diakonische Werke, die immer wieder gerne Möbelspenden annehmen. Viele dieser Organisationen kümmern sich sogar selbst um die Abholung und den Transport.

 

An die Presse wenden

Eine weitere Möglichkeit: viele Zeitungen bieten eine Rubrik an, in der kostenlos annonciert werden kann, auch für eine gute Tat. Auch eine Möbelspende kann so eine gute Tat sein. So können sich sowohl Organisationen als auch Privatpersonen melden, die Bedarf an einer solchen Spende haben.

 

Weitere Möglichkeiten zur Möbelspende

In einigen Städten gibt es auch private Vereine und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, alten oder bedürftigen Menschen zu helfen. Menschen, die keine Arbeit haben, ein zu geringes Einkommen, oder bei denen die Rente kaum ausreicht. Die gelben Seiten, Google oder sonstige Suchmaschinen können helfen, solchen ehrenamtliche Helfer und Organisationen zu finden. Und auch viele Möbelhersteller, Möbelhäuser oder Läden bieten oft einen Service an, bei dem Möbelspender und Bedürftige den Weg zueinander finden können.

 

Selbst aktiv werden

Man kann aber auch einfach selbst tätig werden und seine Möbel anbieten. So z.B. in kirchlichen Einrichtungen, Obdachlosenwohnheimen, Mutter-Kind-Wohnheimen, Frauenhäusern, Kindertagesstädten, Jugendtreffs und Co. Oft gibt es hier dankbare Abnehmer für das eine oder andere Möbelstück.

 

Unser Fazit

Wer also Möbel spenden will, kann viele Möglichkeiten finden, seine gebrauchten aber noch gut erhaltenen Möbel zu spenden. Es kann so leicht sein, etwas Gutes zu tun. Spenden ist besser als wegwerfen, und ein gutes Gefühl bleibt bei jedem, der anderen etwas Gutes getan hat.

 

Bildnachweis: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft IESM  / pixelio.de